Sie sind noch unsicher, ob Sie am Vorhaben teilnehmen möchten?
Wir gehen davon aus, dass eine solche Unsicherheit vor allem darauf beruht, dass Sie bislang noch keine oder noch nicht ausreichende Informationen bzw. Antworten auf Ihre Fragen, die Sie ggf. in Bezug auf eine Teilnahme haben, bekommen haben. Mit dieser Webseite sowie den folgenden Angeboten hoffen wir, Ihnen die Informationen und Antworten zu liefern, die für Ihre Entscheidungsfindung von Relevanz sind:
- regelmäßige Ergänzung der Informationen zu diesem Vorhaben und der Antworten auf häufig an uns gestellte Fragen auf dieser Webseite (siehe weiter unten);
- Dokumentation und Veröffentlichung von Zwischenergebnissen und ‑ständen der teilnehmenden Einrichtungen;
- ein Einstieg in das Vorhaben ist jederzeit möglich;
- das Projektteam, bestehend aus KVJSKVJS ist die Abkürzung für Kommunalverband für Jugend und Soziales — Baden Württemberg. Der KVJS hat das Modellvorhaben initiiert und kordiniert es. More, ITAITA ist die Abkürzung für Institut für Technologie und Arbeit e.V., Kaiserslautern. Das ITA ist mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation dieses Modellvorhabens beauftragt. More und Schneider Organisationsberatung steht Ihnen als Ansprechpartner durchgängig zur Verfügung.
Sie haben sich bereits zur Teilnahme entschieden?
Wir freuen uns, dass Sie sich zur Teilnahme an diesem Vorhaben entschieden haben. Nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, dann können wir Sie in einem kurzen Onboarding-Gespräch mit den wichtigsten Informationen versorgen so dass Sie gut in das Vorhaben starten können.
Sie haben sich gegen eine Teilnahme entschieden?
Auch eine solche Entscheidung ist für die Evaluation wichtig! Welche Überlegungen, potenziellen Risiken, welche Elemente des Vorhabens mit seinen aktuellen Rahmenbedingungen oder welche anderweitigen Aspekte haben dazu geführt? Wir freuen uns wenn Sie sich dazu bereit erklären, dass wir als wissenschaftliche Begleitung mit Ihnen ein Interview führen, dessen Ergebnisse anonymisiert und kumuliert mit anderen Interviews in das Projekt mit einfließen können. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
Sie nehmen bereits teil?
Teilnehmende Organisationen erhalten Zugang zu einem geschützten Bereich auf dieser Webseite, in dem vertiefende Informationen zur Projektteilnahme sowie zu den anderen Teilnehmenden vorgehalten werden. Hier geht es zum internen Bereich.
Ablauf
In der unten stehenden Abbildung sind die wesentlichen Schritte einer Teilnahme am Konversionsvorhaben wiedergegeben.
- Ausgehend von Vorabinformationen durch das Vorhaben Kick-Off (am 6.11.25) und den Informationen auf dieser Webseite können Träger Kontakt zum KVJSKVJS ist die Abkürzung für Kommunalverband für Jugend und Soziales — Baden Württemberg. Der KVJS hat das Modellvorhaben initiiert und kordiniert es. More (siehe Kontaktformular) aufnehmen, um in ein unverbindliches Erstgespräch zu gehen.
- Mit der Entscheidung zur Teilnahme beginnt das Verfahren, das im Wesentlichen aus der Antragstellung für investive Förderung und dem bzw. den Anträgen der teilnehmenden Beschäftigten auf ein Budget für Arbeit beinhaltet.
- Parallel dazu startet die Evaluation, die zu drei Zeitpunkten (am Anfang, während der Konversion und nach Abschluss der Konversion) bei Teilnehmenden und der WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More Daten erhebt.
- Zu allen Schritten werden über diese Webseite unterstützende Informationen, Formulare, Anleitungen etc. zur Verfügung gestellt.
Kalender
Past and Future Events
All
Only Past Events
Only Future Events
März 2026
Sitzung für Mitglieder des Projektbeirats
Veranstaltungsziel:
Vorstellung des aktuellen Stands mit Diskussion und Austausch
Zielgruppe:
Mitglieder des Projektbeirats, KVJSKVJS ist die Abkürzung für Kommunalverband für Jugend und Soziales — Baden Württemberg. Der KVJS hat das Modellvorhaben initiiert und kordiniert es. More, ITAITA ist die Abkürzung für Institut für Technologie und Arbeit e.V., Kaiserslautern. Das ITA ist mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation dieses Modellvorhabens beauftragt. More & Schneider Organisationsberatung
Anmeldung:
Keine Anmeldung erforderlich — Mitglieder des Projektbeirats werden per E‑Mail eingeladen
“,“location”:[{“@type”:“VirtualLocation”}],“eventStatus”:“https://schema.org/EventScheduled”}Von Einrichtungen häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet das Vorhaben?
WfbM-Träger können nun selber auch Träger von Inklusionsabteilungen werden. Neben den bislang schon möglichen und üblichen Übergängen in Inklusionsunternehmen oder ‑abteilungen Anderer kommt nun also als neue Option ein Übergang bzw. eine Konversion in Arbeitsplätze in einer WfbM-Träger-eigenen Inklusionsabteilung hinzu.
Verschiedene Konversionsansätze sind dabei denkbar:
- Bereits bestehende ausgelagerte Arbeitsgruppen oder Zweckbetriebe des WfbM-Trägers, aber auch
- betriebsintegrierte Einzelarbeitsplätze (BiAp) als Arbeitnehmerüberlassung oder
Arbeitnehmergestellung, - neue Gruppenarbeitsplätze zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder oder auch
- neue Gruppenarbeitsplätze zur Weiterentwicklung bestehender Geschäftsfelder
können somit in WfbM-Träger-eigene Inklusionsabteilungen überführt werden (Konversion). Ein innovatives Projektelement ist dabei die Beratungsleistung durch den KVJSKVJS ist die Abkürzung für Kommunalverband für Jugend und Soziales — Baden Württemberg. Der KVJS hat das Modellvorhaben initiiert und kordiniert es. More, die – grob gesprochen – einer “Unternehmensberatung” gleicht und den Prozess der konkreten Ausgestaltung eines jeden Konversionsprojektes unterstützen soll.
Wann kann man in dieses Vorhaben einsteigen und mitmachen?
WfbM-Träger können jederzeit an diesem Vorhaben teilnehmen, selbst nach Ablauf der Pilotphase.
Während der Pilotphase beginnend im Juli 2025 bis Ende Juni 2028 steht teilnehmenden Trägern die wissenschaftliche Begleitung zur Seite, danach wird dieses Angebot nicht zur Verfügung stehen. Trotzdem ist auch eine Teilnahme an diesem Vorhaben gegen Ende der Pilotphase oder selbst danach möglich.
Wie können interessierte WfbM-Träger Termine mit Verantwortlichen des KVJS vereinbaren? NEU
Es können jederzeit Termine mit den Verantwortlichen des KVJSKVJS ist die Abkürzung für Kommunalverband für Jugend und Soziales — Baden Württemberg. Der KVJS hat das Modellvorhaben initiiert und kordiniert es. More vereinbart werden, um sich unverbindlich bzgl. einer Teilnahme am Konversionsvorhaben zu informieren und Ideen gemeinsam auszuloten. Ein Einstieg in ein eigenes Konversionsprojekt ist individuell, flexibel und unabhängig vom Projektstart anderer Träger möglich. Bitte nutzen Sie zur Kontaktaufnahme unser Kontaktformular unter: https://teilhabe-durch-konversion.de/kontakt/
Welche zeitlichen Vorgaben gibt es bei einer Teilnahme?
Jeder teilnehmende WfbM-Träger setzt sein eigenes, individuell ausgestaltetes Konversionsprojekt um, mit jeweils einem eigenen, individuellen Zeitplan.
Grundsätzlich gibt es keine Auflagen bzgl. dieses Zeitplans. Aus Sicht der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation ist jedoch eine Gliederung in eine Vorbereitungs‑, eine Konversions- und eine Abschlussphase sinnvoll, um die erforderlichen Erhebungen jeweils vor, während und nach einer Konversion durchführen zu können. Insofern ist eine enge Abstimmung zwischen teilnehmenden Organisationen und dem ITAITA ist die Abkürzung für Institut für Technologie und Arbeit e.V., Kaiserslautern. Das ITA ist mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation dieses Modellvorhabens beauftragt. More sinnvoll.
Welche Auswirkungen hat das Ende der Pilotphase auf die Finanzierung?
Das Vorhaben ist nachhaltig angelegt. Zur Förderung der Beschäftigungsverhältnisse werden Leistungen der EGHTAbkürzung für Eingliederungshilfeträger More und des KVJS-Inklusionamts verzahnt erbracht. Grundlage für die Förderung des Eingliederungshilfeträgers ist das Budget für Arbeit nach § 61 SGB IX. Für das Inklusionsamt sind die Fördergrundlagen § 27 SchwbAVAbkürzung für Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung. More (Leistungen für besondere Belastungen), sowie § 217 SGB IX für die arbeitsbegleitende Begleitung und Investitionen für Inklusionsbetriebe. Dies sichert die individuelle Förderung über die Dauer der Pilotphase hinaus (also auch nach Juni 2028).
Für die institutionelle Förderung werden die bisherigen Beschränkungen zur Förderung unselbständiger Inklusionsabteilungen bei Trägern von WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More aufgehoben. Sie sollen durch die Erkenntnisse aus dem Modellvorhaben und der begleitenden Evaluation zukunftsfähig ausgestaltet werden.
Die durch das Modelvorhaben entstandenen Inklusionsabteilungen erhalten einen Bestandsschutz. Sie können auch über die Pilotphase hinaus nach den Grundsätzen zur Förderung von Konversionsprojekten als Inklusionsbetriebe weiter gefördert werden.
Zum Ende der Pilotphase fasst die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation die gewonnene Erkenntnisse in einem Abschlussbericht zusammen und ergänzt diese um Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen, die sich unmittelbar aus den Erkenntnissen ableiten und mit allen Projektbeteiligten (also Beschäftigte und deren Vertretungen, WfbM-Träger und Inklusionsbetriebe, KVJSKVJS ist die Abkürzung für Kommunalverband für Jugend und Soziales — Baden Württemberg. Der KVJS hat das Modellvorhaben initiiert und kordiniert es. More) abgestimmt werden.
Wie viel kann eine Person verdienen, wenn sie am Konversionsvorhaben teilnimmt, und lohnt sich die Teilnahme aus finanzieller Sicht? NEU
Inwieweit eine sozialversicherungspflichtige Anstellung gegenüber den bisherigen Verdienstmöglichkeiten zzgl. anderweitiger Leistungen finanziell ausreichend attraktiv ist, wird sich im Rahmen der Evaluation zeigen. Jede Entscheidung für (oder gegen) eine Teilnahme an einem Konversionsprojekt ist eine individuelle Entscheidung; sie basiert aber voraussichtlich nicht nur auf rein finanziellen Überlegungen, sondern bezieht noch weitere Aspekte mit ein, die im Rahmen der Evaluation detailliert erhoben und in Bezug auf ihre Relevanz für oder gegen eine Teilnahmeentscheidung dokumentiert werden sollen.
Muss eine Bezahlung der teilnehmenden Beschäftigten auf Basis des angewendeten Tarifes des WfbM-Trägers angesetzt werden? NEU
Der KVJSKVJS ist die Abkürzung für Kommunalverband für Jugend und Soziales — Baden Württemberg. Der KVJS hat das Modellvorhaben initiiert und kordiniert es. More empfiehlt die Anwendung des jeweiligen Tarifvertrages beim WfbM-Träger auch für teilnehmende Beschäftigte am Konversionsvorhaben.
Wie soll mit einem absehbar hohen wirtschaftlichen Risiko bei der Teilnahme am Konversionsvorhaben auf Seiten der WfbM-Träger umgegangen werden? NEU
Wenn vor Gründung eines Inklusionsbetriebs bereits ein hohes wirtschaftliches Risiko erkennbar ist und der Betrieb in einem schwer kalkulierbaren Geschäftsfeld tätig werden soll, ist es nicht sinnvoll, die Gründung zu vollziehen. Grundsätzlich ist ein Risikoausschluss im Zuge des Konversionsvorhabens nicht möglich. Jedoch wird innerhalb der Beratung auf die individuellen Risiken eingegangen, und es wird frühzeitig versucht, das Risiko möglichst genau zu beziffern. Sollte sich erst nachträglich herausstellen, dass ein Geschäftskonzept nicht tragfähig ist, verbleibt noch durch die Rückkehrmöglichkeit von Beschäftigten auf Werkstattplätze ein Handlungsmöglichkeit, wenn dies durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen notwendig wird.
Gibt es eine wirtschaftliche Risikoabsicherung im Zuge der Teilnahme an dem Konversionsvorhaben? NEU
Bestandteil der Modellförderung zur Erprobung neuer Ansätze ist eine zusätzliche Risikoabsicherung, die es so vergleichbar für bestehende Inklusionsunternehmen nicht gibt.
Welche Rolle hat die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation?
Das Vorhaben des KVJSKVJS ist die Abkürzung für Kommunalverband für Jugend und Soziales — Baden Württemberg. Der KVJS hat das Modellvorhaben initiiert und kordiniert es. More wurde als Modellvorhaben konzipiert, um dadurch die Möglichkeit zu bieten, Neues zu erproben und die damit erreichten Wirkungen erheben und bewerten zu können.
Die Erhebung geeigneter Informationen zur Beurteilung von Wirkungen und zur Dokumentation der jeweils gewählten WfbM-spezifischen Vorgehensweisen ist Aufgabe der wissenschaftlichen Evaluation. Dazu werden geeignete Erhebungsinstrumente (bspw. anonyme Befragungen, persönliche Interviews, Beobachtungen, Dokumentanalysen) entwickelt und zu geeigneten Zeitpunkten eingesetzt. Diese Erhebungen erfolgen nicht nur zum Vorhabensende (summative Evaluation), sondern Vorhaben-begleitend, so dass die Rahmenbedingungen und Vorgehensweisen möglichst schnell an die so gewonnenen Erkenntnisse angepasst werden können (formative Evaluation).
Die zweite Rolle, die das ITAITA ist die Abkürzung für Institut für Technologie und Arbeit e.V., Kaiserslautern. Das ITA ist mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation dieses Modellvorhabens beauftragt. More zusammen mit der Schneider Organisationsberatung übernimmt, ist die der wissenschaftlichen Begleitung aller teilnehmenden Einrichtungen. Dazu zählen die Schaffung und der Betrieb von Austauschplattformen, auf denen sich teilnehmende Organisationen und Beschäftigte regelmäßig treffen und austauschen können, und auf denen neue oder interessierte Organisationen und Beschäftigte jederzeit dazu stoßen und alle von den Erfahrungen der anderen lernen oder bspw. anderweitig gemachte „Fehler“ oder „Sackgassen“ vermeiden können. Durch die Teilnahme an diesen Austauschplattformen entwickelt sich schrittweise eine gemeinsame Erfahrungs- und Wissensbasis, die dokumentiert wird und damit auch mit später dazu stoßenden Einrichtungen geteilt und weiter entwickelt werden kann.
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