Warum ist das Vorhaben interessant?
Jeder Werkstatt-Träger entscheidet selbst, ob sie am Vorhaben mitmachen will oder nicht.
Nimmt Ihr Werkstatt-Träger teil, dann gibt es auch für Sie die Möglichkeit, daran teilzunehmen.
Sie können dann auf einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln.
Sie haben trotzdem den gleichen Arbeitgeber wie bisher.
Dann haben Sie die gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Sie bekommen auch ein normales Gehalt.
Gleichzeitig kann es neue Herausforderungen geben.
Forscher schauen sich die Vorteile und die Herausforderungen genauer an.
So können sie dabei helfen, das Vorhaben zu verbessern.
Wie kann ich am Vorhaben teilnehmen?
Sprechen Sie mit Ihrer Gruppenleitung über eine Teilnahme.
Fragen Sie Ihre Gruppenleitung auch gern, wie die Teilnahme genau geht.
Oder nehmen Sie den Kontakt mit uns über das Kontaktformular auf.
Ich nehme bereits am Vorhaben teil —
wie geht es nun weiter?
Wenn Sie bereits teilnehmen, bekommen Sie Zugang zu einem sicheren Bereich auf dieser Internetseite.
Fragen Sie Ihre Gruppenleitung nach den Zugangsdaten.
Dort gibt es weitere Informationen zum Vorhaben.
Dort beschrieben wir, wie wir Ihre Meinung zu den Vorteilen und zu den Herausforderungen sammeln wollen.
Denn damit helfen Sie uns, die Ergebnisse des Vorhabens zu verbessern.
Informationen zum Budget für Arbeit
Das Budget für Arbeit ist wichtig bei der Umsetzung des Konversionsvorhabens.
Aber was genau ist das Budget für Arbeit?
Dazu wurde ein Text in leichter Sprache veröffentlicht.
Der Text wurde vom Landes-Wohlfahrts-Verband Hessen geschrieben.
Beim Klick auf diesen Link öffnet sich das Heft in einem neuen Fenster.
Häufig gestellte Fragen
Zielgruppe des Konversionsvorhabens
An wen richtet sich das Konversionsvorhaben? NEU
Das Konversionsvorhaben richtet sich an alle WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More in Baden-Württemberg.
WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More können Ideen für eigene Konversionsprojekte umsetzen.
WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More können jederzeit damit beginnen, es gibt keine Anmeldefrist.
Beschäftigte können in diesen Projekten auf einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz wechseln.
Dieser Arbeitsplatz kann innerhalb oder außerhalb der Werkstatt sein.
Oder man arbeitet an diesem Arbeitsplatz mit den bisherigen Kolleginnen und Kollegen zusammen oder mit neuen.
Jede WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More kann dies selber entscheiden.
Sie bleiben weiterhin beim WfbM-Träger beschäftigt, dann aber als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer.
Wenn mein Werkstatt-Träger mit einem eigenen Konversionsprojekt teilnimmt, muss auch ich dann an diesem Projekt teilnehmen?
Nein, die Teilnahme ist freiwillig.
Sie entscheiden selber, ob Sie mitmachen wollen.
Wenn Sie nicht mitmachen wollen, haben Sie keine Nachteile.
Kann ich beim Vorhaben mitmachen, wenn meine Werkstatt nicht dabei ist?
Nein, das geht leider nicht.
Nur wenn Ihr Werkstatt-Träger beim Vorhaben mitmacht, können auch Sie teilnehmen.
Ist eine Teilnahme nur für leistungsstärkere Beschäftigte der Werkstätten möglich? NEU
Das Konversionsvorhaben wendet sich an Beschäftigte mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen.
Und es richtet sich nicht nur an leistungsstärkere Beschäftigte.
Aber ein Teil des Lohns der Teilnehmenden ist nicht durch Zuschüsse gedeckt.
Dieser Anteil muss erwirtschaftet werden.
Ob es tatsächlich gelingt, auch anderen Beschäftigten die Teilnahme zu ermöglichen, werden die Auswertungen aller Konversionsprojekte zeigen.
Diese Ergebnisse liegen Mitte 2028 vor.
Können auch Einzelarbeitsplätze umgewandelt werden? NEU
Ja, auch Einzelarbeitsplätze können in einem Konversionsprojekt umgewandelt werden.
Rolle des Werkstattrats
Werden die Werkstatträte bei dem Vorhaben mit einbezogen? NEU
Ja, die Werkstatträte werden bei der Umsetzung der Konversionsprojekte einbezogen.
Zuerst aber muss die Werkstatt prüfen, ob sie am Konversionsvorhaben teilnehmen möchte.
Ebenso muss sie betriebswirtschaftlich prüfen, ob ein Konversionsprojekt umsetzbar ist und die Risiken nicht zu groß sind.
Hat die Werkstatt sich dazu entschieden mitzumachen, dann wird der Werkstattrat wie gesetzlich vorgeschrieben von den Werkstätten mit einbezogen.
So hat der Werkstattrat auch die Möglichkeit, mit dem Betriebsrat in Kontakt zu treten.
Denn nach einem Übergang ist dann nicht mehr der Werkstattrat, sondern der Betriebsrat für die Teilnehmenden zuständig.
Auch die Ergebnisse des Vorhabens sollen mit den Werkstatträten besprochen werden.
Die Werkstatträte können so andere Interessierte beraten.
Finanzielle Auswirkungen einer Teilnahme
Was verdienen die Teilnehmenden im Konversionsprojekt? NEU
Statt eines Werkstattlohns gibt es dann ein normales Gehalt.
Die Höhe des Gehalts richtet sich nach dem Tarifvertrag des Werkstattträgers.
Die Eingruppierung der Teilnehmenden wird durch den Träger vorgenommen.
Sie wird angepasst an das Leistungsniveau der Arbeit.
Die unterste Stufe der Tarifverträge liegt oft in der Nähe des Mindestlohns.
Was muss ich beim neuen Gehalt beachten?
Mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verliert man möglicherweise auch einige Zuschüsse, beispielsweise die Grundsicherung.
Bestimmte Lebensbereiche müssen dann selbst finanziert werden.
Das heißt, dass vom Gehalt weniger übrigbleibt.
Deshalb sollte vor einer Teilnahme geprüft werden, ob sich der Schritt finanziell lohnt.
Im Projekt werden wir genauer untersuchen, wie sich der Wechsel finanziell auswirkt.
Besteht bei der Teilnahme am Konversionsvorhaben weiterhin die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten? NEU
Ja, bei der Teilnahme am Konversionsvorhaben ist das möglich.
Allerdings reduziert sich das Gehalt in entsprechendem Umfang.
Ob das verbleibende Gehalt ausreichend ist, muss dann im Einzelfall geprüft werden.
Verschlechtert sich durch die Teilnahme an einem Konversionsprojekt die rentenrechtliche Situation ehemaliger Werkstattbeschäftigter? NEU
Nein!
Mit der Teilnahme an einem Konversionsprojekt bleibt der Nachteilsausgleich durch das sogenannte Rentenprivileg erhalten.
Der Wechsel bringt also keine finanziellen Nachteile bei der Rente.
Voraussetzung dafür ist die Nutzung des „Budgets für Arbeit“.
Außerdem müssen die Teilnehmenden ein uneingeschränktes Rückkehrrecht in die WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More haben.
Obwohl die neue Beschäftigung sozialversicherungspflichtig ist, besteht Versicherungsfreiheit in der Arbeitslosenversicherung.
Im Gesetz findet sich diese Regelung im Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) in §162, Absatz 2a.
Welche Auswirkungen hat die Teilnahme am Konversionsvorhaben auf die jeweiligen Werkstätten? NEU
Im Moment können wir diese Frage noch nicht beantworten.
Deswegen wird das Konversionsvorhaben als Modellprojekt umgesetzt.
Damit können wir untersuchen, welche Veränderungen es in der Werkstatt gibt, wenn Beschäftigte am Konversionsprojekt teilnehmen.
Dazu werden die teilnehmenden WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More sowie die in der Werkstatt verbleibenden Beschäftigten befragt.
Am Ende des Modellprojektes werten wir die Ergebnisse aus und können dann diese Frage beantworten.
Begleitung und Unterstützung am Arbeitsplatz
Wie stark werde ich am Arbeitsplatz unterstützt, wenn ich mitmache?
Ihre Begleitung und Unterstützung sind weniger als in der Werkstatt.
Ihre Begleitung und Unterstützung sind aber genauso hoch wie in anderen Inklusionsbetrieben.
Die Untersuchung wird zeigen, was sich dadurch für Teilnehmende ändert.
Was tun bei Problemen
Ist die Rückkehr in die Werkstatt problemlos möglich? NEU
Eine Rückkehr in die Werkstatt ist für die Teilnehmenden jederzeit möglich.
Dies ist durch den Einsatz des Budgets für Arbeit sichergestellt.
Denn damit bleibt der Rechtsanspruch auf einen Platz in der WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More erhalten.
Was passiert, wenn das Inklusionsunternehmen wirtschaftliche Probleme hat? NEU
Wenn eine Weiterbeschäftigung im Inklusionsunternehmen nicht mehr möglich ist, erfolgt die Rückkehr in die Werkstatt.
Da Teilnehmende im Budget für Arbeit nicht arbeitslosenversichert sind, gibt es keine andere Möglichkeit.
Muss die Grundsicherung neu beantragt werden, wenn Teilnehmende in die WfbM zurückkehren? NEU
Ja!
Wenn Teilnehmende an einem Konversionsprojekt in die WfbMWfbM ist die Abkürzung für Werkstatt für behinderte Menschen. Eine WfbM bietet ein Beschäftigungsangebot für wesentlich behinderte Menschen. Dies umfasst sowohl das Angebot als auch (häufig) den Ort der Beschäftigung. More zurückkehren, müssen sie die Grundsicherung erneut beantragen.
Teilnahme an den Befragungen der wissenschaftlichen Begleitung
Warum gibt es eine wissenschaftliche Begleitung im Konversionsvorhaben? NEU
Das Konversionsvorhaben erprobt einen neuen Ansatz.
Dieser wurde vorher noch nicht umgesetzt.
Deswegen gibt es noch keine Erfahrungen damit, welche Auswirkungen das Vorhaben hat.
Die wissenschaftliche Begleitung beobachtet genau, was sich an der Lebenssituation der Teilnehmenden verändert.
Ebenso wird geprüft, was sich in der Werkstatt verändert, wenn Teilnehmende dort weggehen.
Teilnehmende wissen am besten, was sich für sie verändert.
Deswegen führen wir Interviews mit den Teilnehmenden.
Muss ich an den Interviews der wissenschaftlichen Begleitung teilnehmen?
Nein! Sie müssen nicht an den Interviews teilnehmen.
Wenn Sie nicht teilnehmen wollen, können Sie dies jederzeit sagen.
Ihnen entstehen dann keine Nachteile!
Für uns ist Ihre Teilnahme aber sehr wichtig.
Ihre Erfahrungen helfen uns dabei, das Vorhaben weiter zu entwickeln.
Haben Sie noch andere Fragen?
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns über das Kontaktformular auf.